Apples Milliarden

Dieses Problem möchte wohl jeder von uns haben - Apple weiß nicht recht, was es mit seinen 100 Milliarden USD Barreserven anfangen soll :-) Nach einem Plan sieht die vorsichtige Ausschüttung an die Aktionäre nicht aus, man will eventuell jene zum Schweigen bringen, die seit Jahren eine Beteilung einfordern!? Tim Cook spricht in diesem Zusammenhang übrigens vom Teilen des Gewinns (falls es sich hierbei nicht um einen Übersetzungsfehler handelt), was ich persönlich als etwas widersprüchlich für das Verhältnis von Aktionären und Aktiengesellschaft empfinde. Weiterlesen »

Schreckgespenst Inflation

Ein Schreckgespenst geht um - die Inflation. Die USA bekommen ihr Haushaltsdefizit nicht in den Griff. Sie hat sich mit 4 Billionen Dollar bei den Anlegern verschuldet und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Märkte vertrauen einigen Mitgliedern der Eurozone nicht mehr und treiben die Renditen ihrer Staatsanleihen derart in die Höhe, dass die Europäische Zentralbank sich gezwungen sieht, diese Staatsanleihen selbst aufzukaufen. Die Chinesen befürchten eine Abschwächung ihres Wirtschaftswachstums und pumpen massiv Kapital in die eigene Wirtschaft. All diesen Ereignissen ist eins gemein: Die Geldmenge wird immer mehr ausgeweitet - das Schreckgespenst Inflation geht um. Aber anstatt es aktiv zu bekämpfen, drängt die Politik darauf, die Leitzinsen schön niedrig zu halten, damit die zarte Pflanze "Wirtschaftswachstum" nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Weiterlesen »

Angst frisst Märkte

Was wir momentan an den Aktienmärkten sehen erinnert sehr stark an die Zeit der Lehmann-Pleite. Die Verunsicherung ist so groß, dass die Volatilität der Aktienpreise in die Höhe schnellt. Banken vertrauen sich gegenseitig nicht mehr, leihen sich kein Geld mehr - mit der Folge, dass die Liquiditätsspreads in den Libors wieder stark ansteigen. Statt dessen parken die Geschäftsbanken ihr Geld lieber bei den Zentralbanken. Weiterlesen »

Gutscheine im Web

Gutscheine im Web, dass ist der letzte Schrei der Werbewirtschaft. Für die zu werbenden Firmen stellt diese Form der Werbung eine äußerst zielgerichtete Werbealternative dar. Mit den Gutscheinen werden genau die Zielgruppen erreicht, die für den Händler und/oder den Hersteller von Interesse sind.

Erreicht wird dies im allgemeinen dadurch, dass man sich die Gutscheine bezahlen lässt. Und natürlich haben nur die Individuen der Zielgruppe eine signifikante Zahlungsbereitschaft. So bekommt man also nicht den 10 Euro Gutschein geschenkt, sondern man erwirbt ihn, indem man das Produkt XYZ für 90 anstatt für 100 Euro kauft. Weiterlesen »

Carry Trades

Jeder, der schon mal ein Haus finanziert hat, ist wohl schon mal mit dem Begriff "Carry Trade" in Berührung gekommen. Gemeint ist hiermit eine Refinanzierungsstrategie, bei der man einen Kredit in einer Währung mit vergleichsweise niedrigem Zinsniveau aufnimmt und das erhaltene Geld danach in die benötigte Währung tauscht. Weiterlesen »

Jahresendrally oder Ende der Krise

Was können wir derzeit an den Aktienmärkten beobachten? Der Dax kämpft und man kann förmlich spüren, dass er gegen Ende des Jahres die 7000 Punkte noch in Angriff nehmen will! Aber was sagt uns Anleger dieser Boom? Haben wir die Krise endgültig gemeister? Weiterlesen »

Abwertungsspirale

Was sind die Anreize eines Landes, seine Währung künstlich zu verbilligen? Die kurzfristige Abwertung der Währung kann einem Land einen temporären Wettbewerbsvorteil verschaffen. Im Prinzip wirkt die Abwertung so ähnlich wie ein Strafzoll - die Importe aus anderen Ländern werden teurer, die eigenen Exporte werden relativ gesehen billiger bzw. bleiben gleich teuer. Weiterlesen »

Die Geld-Brief-Spanne

Der Name mag den meisten komisch und unbekannt vorkommen, aber ich kann jedem garantieren, dass er ihr schon des öfteren begegnet ist. Wer hat sich noch nicht im Urlaub darüber gewundert, dass zumeist zwei Wechselkurse an den Wechselstuben dranstehen. Und ja, es ist kein Zufall, dass man immer den gerade schlechteren Kurs bekommt. Möchte man Euro in Dollar tauschen bekommt man den niedrigen Kurs von 1,28. Tauscht man die Dollar zurück in Euro muss man aber den höheren Kurs bezahlen, man bekommt für 1,30 nur einen Euro. Die Differenz behält die Bank. Weiterlesen »

Das faire Zinsniveau

 
In letzter Zeit kann man an den Kapitalmärkten (Laufzeiten von mehr als einem Jahr) einen regelrecht freien Fall der Renditen beobachten. Die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen fielen auf 2,3%. Kapital mit einer Zinsbindung von 30 Jahren kaufte der Staat zuletzt zu unter 3% ein. Woran liegt es, dass der Anleger mit einer so geringen Rendite zufrieden ist?
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Philanthropie versus Vermögenssteuer

Was könnte das Image einer Spezies namens Milliardäre besser aufpolieren als das Versprechen einer 150 Mrd. Dollar Spende? Auf den ersten Blick klingt dies doch ziemlich gut und darüber hinaus auch selbstlos! In der Tat, das Image unserer und speziell der amerikanischen Superreichen hat seit der Finanzkrise erheblich an Strahlkraft verloren. Weiterlesen »

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